5 Tipps zur Förderung bei pflegegerechtem Wohnungsumbau

Mesedi  

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Je nach Erkrankung oder Pflegesituation können kleine oder auch größere Umbaumaßnahmen wesentlich dazu beitragen die Pflege zu erleichtern, manchmal auch überhaupt ermöglichen. Ob breitere Türen, Beseitigung von Schwellen, ebenerdige Dusche, für Wohnungsanpassungsmaßnahmen können Sie einen Zuschuss von bis zu 4.000 EUR bei Ihrer Pflegekasse beantragen und Ihr Vermögen oder Einkommen spielt dabei keine Rolle! Voraussetzung ist eine bestehende Einstufung in eine Pflegestufe und die Höhe der Umbaukosten.

Tipp Nr. 1
Stellen Sie alle Anträge auf Zuschüsse bei Ihrer Pflegekasse bevor Sie mit dem Umbau beginnen und warten Sie die Entscheidung ab! Melden Sie sich einfach bei Ihrer Pflegekasse und schildern Sie Ihr Vorhaben. Eine Auflistung der Umbaumaßnahmen und ein Kostenvoranschlag sind hier sehr hilfreich.

Tipp Nr. 2
Nutzen Sie die Fördertöpfe des Bundes, Landes oder der Kommune. Auch die KfW-Bank unterstützt den Umbau fürs altersgerechtes Wohnen. Mit den Förderprogrammen der KfW-Bank kann eine günstige Finanzierung für den altersgerechten Umbau realisiert werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der KfW-Bank: KfW Förderungsprogramme

Tipp Nr.3
Der Zuschuss der Pflegekasse ist auf 4.000 EUR begrenzt. Es kann sinnvoll sein die Umbaumaßnahmen aufzuteilen. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern kann eine weitere Umbaumaßnahme beantragt werden. Insgesamt kann der Zuschuss bis zu 3 Mal beantragt werden. Die maximale Förderung liegt dann bei 12.000 EUR!

Tipp Nr.4
Wenn es sich bei Ihnen um eine Mietwohnung handelt, dann muss der Vermieter der Wohnungsanpassung zustimmen. Allerdings kann er nach dem Auszug einen Rückbau verlangen. Die Wohnung muss dann in den ursprünglichen Zustand gebracht werden. Der Rückbau wird von der Pflegekasse nicht bezuschusst! Versuchen Sie mit dem Vermieter eine Vereinbarung zu treffen einen Rückbau nach Auszug zu vermeiden. In der Regel steigert ein barrierefreier Umbau den Wert der Immobilie.

Tipp Nr.5
Manchmal ist eine Wohnung für Wohnungsanpassungsmaßnahmen einfach nicht geeignet (z.B. Fachwerkhaus). Dann ist ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung vielleicht die bessere Möglichkeit.
Die Pflegekassen bezuschussen in der Regel auch einen Umzug in eine barrierefreie Wohnung mit bis zu 4.000 EUR.